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St. Helena Siebleben

Vielfältige Gemeinde mit Treffpunkten an vielen Orten — von der Kirche bis zum Glashaus.

Weimarer Str. 122, 99867 Gotha Eingeweiht am 16. Dezember 1827

Von der Marienkirche zu St. Helena

Die Sieblebener Gemeinde blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1365 ist eine Marienkirche am Laufbrunnen dokumentiert. Bis 1745 wirkte hier unter anderem Johann Eusebius Schmidt.

Am 11. Juni 1809 zerstörte ein Großbrand die alte Kirche zusammen mit 24 Wohnhäusern. Herzog August von Gotha-Altenburg bot Bauholz für den Wiederaufbau an — dennoch verzögerte sich der Neubau um ein Jahrzehnt.

Der klassizistische Neubau

Schlosshauptmann Adolf von Wangenheim initiierte schließlich den Neubau; seine Tochter Caroline schenkte den Bauplatz. Am 16. Dezember 1827 wurde die heutige Kirche in Gegenwart von Herzog Ernst I. von Coburg-Gotha und seiner beiden Prinzen Ernst und Albert eingeweiht. Ein charakteristisches Merkmal ist das hölzerne Kreuz von 13 Metern Länge auf dem Turm — weithin sichtbares Zeichen der Gemeinde.

Das Glashaus — Gemeinde unter Glas

Im Jahr 2000 wurde die Kirche grundlegend saniert. Im selben Jahr entstand das Glashaus, unser Gemeindehaus, als moderner Anbau an die Kirche. Hier trifft sich die Gemeinde zu Veranstaltungen, Kreisen und Festen; auch Hauskreise gehören zum lebendigen Gemeindeleben in Siebleben.

1827 in Gegenwart der Prinzen Ernst und Albert eingeweiht — heute verbindet St. Helena klassizistische Klarheit mit dem modernen Glashaus.