Eine offene Kirche mitten im Trubel
Mitten im geschäftigen Zentrum Gothas öffnet die Margarethenkirche ihre Türen: für ein kurzes Innehalten zwischen zwei Einkäufen, für ein Gebet, eine Kerze oder ein gutes Gespräch. Regelmäßig laden Friedensgebete und die Orgelmusik zur Marktzeit zu einer Pause vom Alltag ein.
Architektur & Geschichte
Die Margarethenkirche ist eine spätgotische Hallenkirche. Nach schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie in bewusst schlichter Ästhetik wiederaufgebaut, die den Charakter der gotischen Bauform betont.
Die Holzkassettendecke sorgt für eine hervorragende Akustik — die Kirche ist deshalb auch ein beliebter Konzertort. Der großzügig gestaltete Altarraum bietet Raum für unterschiedliche Gottesdienstformen und Veranstaltungen.
Ausstattung
Die modernen Glasfenster des Weimarer Künstlers Krause stammen aus den 1950er Jahren; ihr zentrales Bild ist die Kreuzigungsszene Jesu Christi. Wer den Turm erklimmt, wird mit einem weiten Blick über Gotha belohnt — und kann im Turmcafé verweilen.
„Eine offene Kirche mitten im Trubel“ — dieses Motto lebt die Margarethengemeinde jeden Tag.